|
|
Carl Heinrich Rappard schloss sich 1861 der Pilgermission in St.
Chrischona bei Bettingen in der Schweiz an. Nach der Ausbildung wurde er
nach Kairo
gesandt, 1867 nach St. Chrischona zurückgerufen, um in der Nachfolge des
Gründers, Christian Friedrich Spittler, die Leitung der Mission zu übernehmen.
Rappard sah die Hauptaufgabe in der Evangelisation unter protestantischen
Christen mit der Bildung von erwecklichen Chrischona-Gemeinschaften ohne deren
Loslösung von den evangelischen Kirchen. Ab 1878 gab er eine eigene
Monatszeitschrift heraus, bis 1989 trug sie den Titel Glaubensbote
.
In den 30-er Jahren entwickelte sich der Schweizer Zweig der Pilgermission in St. Chrischona zur Freikirche, in Deutschland verblieben die Chrischona-Gemeinden Gemeinschaften innerhalb der evangelischen Kirchen. Heute ist die Chrischona-Gemeinschaft in der Schweiz mit 100 Gemeinden, in Deutschland mit 59 Gemeinden und in Frankreich mit 16 Gemeinden vertreten.
Die
Homepage der Pilgermission
St. Chrischona bietet Informationen über das Wirken der Gemeinschaft.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||