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Elias Schrenk kam 1853 zur Firma von Karl Mez nach Freiburg; dort vereinigte sich pietistische Frömmigkeit mit ausgeprägtem sozialem Denken und mit Fürsorge für die Arbeitnehmer. Davon tief beeindruckt, begann Schrenk 1854 eine Ausbildung zum Missionar bei der Basler Mission. In dieser Zeit erlebte er, wie eine Nervenkrankheit durch Handauflegung geheilt wurde. 1859 wurde er als Missionar an die Goldküste, das heutige Ghana, gesandt. 1875 musste er ausgesundheitlichen Gründen heimkehren und war als Reiseprediger seiner Missionsgesellschaft tätig. 1879 wurde er Prediger bei der Evangelischen Gesellschaft in Bern und als Stadtmissionar unterwegs.
Der Amerikaner Dwight Lyman Moody hatte in Chicago ein Bibelinstitut gegründet und begonnen, in amerikanischen Großstädten Versammlungen abzuhalten, in denen schlichte Bibelauslegung und der Aufruf zur Teilnahme an Bibelstudien in kleineren Gruppen im Mitelpunkt standen. 1873 bis 1875 führte er auch in England Bekehrungs- und Heilungsversammlungen durch, dann gewann er in Deutschland Elias Schrenk für die Arbeit in seinem Sinn, die eine der Wurzeln der Pfingstbewegung wurde. Ab 1884 reiste Schrenk deshalb durch die größeren Städte in Deutschland, predigte und heilte durch Handauflegung unermüdlich bis zu seinem Tod.
Die Berliner Erklärung
von 1909, an deren Entstehung Schrenk wesentlich
beteiligt war, grenzte die evangelische Gemeinschaftsbewegung von der nun auch
in Deutschland entstehenden Pfingstbewegung ab.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon noch nicht online
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