Ökumenisches Heiligenlexikon

Eustasius
französische Namen: Eustaise, Eustace

Gedenktag katholisch: 2. April
Name bedeutet: der Standfeste (griech. - latein.)
Abt in Luxeuil
* in Burgund in Frankreich
† 2. April 629 in Luxeuil, heute Luxeuil-les-Bains in Frankreich
Kartenskizze Kartenskizze

Eustasius war Benediktiner. Er wurde 613 als Nachfolger seines Lehrers Kolumban zweiter Abt in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains. Er habe Besessene, Blinde und Fieberkranke geheilt. Eustasius unternahm Missionsreisen bis nach Bayern und gründete mit == Agilus das Kloster Weltenburg. Nach der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Mâcon 626/627 musste er sich dem Brauch der gallischen Kirche anschließen. Wegen seiner großen Strenge wurde er immer wieder von Mönchen seines Klosters angefeindet.

Eustasius' Reliquien befinden sich seit 1921 in Roville-aux-Chénes. Eine seiner bekanntesten Wallfahrtsstätten war das Benediktinerinnenkloster Widdersdorf - das heutige Vergaville - bei Dieuze in Lothringen, wo Heilungen stattfanden und Anfang des 13. Jahrhunderts ein Spital für Hirnverletzte, Irrsinnige und Besessene gebaut wurde.

Patron der Blinden, der Felder, des Viehs; gegen Besessenheit
Bauernregel (für 29. März): Wie der Eustas, so der Frühling.

Catholic Encyclopedia

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984


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