|
Carlo Innocenzo Carlone: Die Verherrlichung von Felix und Adauctus,
1759 - 61, Entwurf für die Kuppel der Kirche San
Felice del Benaco am Gardasee, in Privatbesitz 
Als christlicher Priester wurde Felix der Legende nach vor die Kaiser Diokletian und Maximian gebracht und sollte im Serapis-Tempel opfern. Er blies die Götterstatue an - sie stürzte um, ebenso geschah es mit dem Standbild des Merkur und der Diana. Auch ein den Göttern geweihter Baum wurde von seinem Blasen aus den Wurzeln gerissen und zerschmetterte den Altar, der davor stand. Ergriffen und zur Richtstätte geführt, sprang einer aus den Zuschauern - er wird Adauctus genannt - auf ihn zu, küsste ihn, bekannte sich als Christ und wurde mit ihm enthauptet. Die beiden wurden dann von Christen in der Grube, die der Baum gerissen hatte, bestattet; die Römer wollten die Gebeine wieder ausgraben, wurden aber von bösen Geistern erfasst.
Wappen von St.
Felix in Südtirol 
Felix' Reliquien befinden sich in der Apostelkirche in Köln. 1905 wurde das Grab beider Märtyrer bei Grabungen an der Straße von Rom nach Ostia gefunden. Nach Felix ist der Ort St. Felix in Südtirol benannt.
Attribute:
zertrümmerte Götzenbilder, Schwert, Palme
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||