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Heiligenbild: Heilige Jungfrau Irmgardis von Zytphen, Schutzpatronin von
Süchteln,
bitte für uns und das Vaterland
, 16. Jahrhundert 
Irmgard war die Tochter des Grafen Godizo von Aspel.
Nach dem Tod ihrer Eltern konnte sie über reichen Besitz verfügen und lebte
in Köln
als Wohltäterin der Armen der Stadt. Sie stiftete eine Kirche in Haldern und
gründete das Kollegiat-Stift in Rees
und dotierte es mit reichen Schenkungen; auch die Gründung der Reeser Kirche,
die um 1040 vom Kölner Erzbischof Dasselius geweiht wurde, soll auf Irmgard
zurückgehen. Sie überschrieb die Burg und das Land Aspel sowie die Kirche in Rees
1075 dem Erzbistum Köln, was eine Urkunde aus dem Jahr 1142 belegt, wo sie als
allerchristlichste Ehefrau
bezeichnet wird. Unsicher ist die
Rückführung eines Hospitals am Domplatz in Köln auf Irmgardis.
Legende und Verehrung der Irmtrud überschneiden sich vielfältigauch mit der ihrer Tochter Irmtrud von Köln
Irmgard wurde im Kölner Dom beigesetzt, 1319 wurden ihre Gebeine in die Agneskapelle im neuen Chor überführt. Eine lateinische Legende entstand im 14. Jahrhundert, diese wurde 1523 in deutschsprachiger Fassung in Köln gedruckt. In Süchteln erinnern ein reiches Brauchtum und eine Kapelle an Irmgard - gemeint ist eher Irmtrud; 1498 wurde ihr eine Kapelle errichtet, im 16. Jahrhundert wurden Jahrmärkte an ihrem Gedenktag abgehalten. Erstmals erwähnt wird 1664 eine wundertätige, nach Irmgard benannte Quelle in Süchteln. Besonders im 18. / 19. Jahrhundert waren Verehrung und Wallfahrten verbreitet, es entstanden einige Pilgerbüchlein.
Kanonisation:
Die Approbation des Kultes erfolgte 1319.
Attribute:
Pilgerin, mit Stab und blutigem Handschuh
Irmgardiskapelle mit Brunnen auf dem Heiligenberg in Viersen-Süchteln

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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