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Mathis Nithart nannte sich selbst Gothardt; durch eine Verwechslung kam ab
1675 der Name Grünewald
in Gebrauch.
Spätestens ab 1501 lebte Mathis Nithard in Seligenstadt, ab 1509 im Dienst des Erzbischofs von Mainz. Viele seiner im Auftrag des Erzbischofs geschaffene Werke gingen in den Wirren des Bauernkrieges und durch die Bilderstürmer in der Reformationszeit verloren. Im Bauernkrieg musste er sein Amt abgeben, kam nach Frankfurt und ab 1528 nach Halle.
Mathis Nithart war einer der letzten Vertreter der Spätgotik. Die erhaltenen Zeichnungen sind Entwürfe für Altäre. Zu den bekanntesten seiner Werke zählen der Isenheimer Altar und die Stuppacher Madonna, in denen sich naturalistische Darstellung und von mystischer Weltsicht beeinflusste Phantasie meisterhaft verbinden.
Paul Hindemith komponierte Grünewald zu Ehren 1934 die Oper Mathis, der
Maler
.
Das Bild des
auferstandenen Jesus Christus
von Matthias Grünewald aus dem Isenheimer Altar bieten wir als
Desktop-Hintergrund zum
Download an.
Stuppacher Madonna, 1518, Altar in der Kirche von Stuppach
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Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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