Ökumenisches Heiligenlexikon

Abraham von Minuf

auch: der Einfältige, der Arme

Gedenktag katholisch: 27. Oktober

Gedenktag koptisch: 27. Oktober

Gedenktag äthiopisch-orthodox: 27. Oktober

Name bedeutet: von jenseits des Flusses (altorientalisch) oder: Vater der Menge (hebr.)

Einsiedler
* in Menuf / Minūf al-'Ulyā in Ägypten
um 372 in Ägypten


Abraham, Sohn reicher und christlicher Eltern, wurde ein Schüler von Pachomius dem Älteren, bei dem er 23 Jahre lang lebte, um dann 17 Jahre einsam in einer Höhle zu leben. Er fing Fische, die ein Laie für ihn verkaufte und mit dem Erlös Bohnen erwarb, von denen Abraham sich ernährte, den größten Teil aber an Arme abgab. Als Kleidung trug er ein Gewand aus Sackleinen. Böse Geister beunruhigten ihn mit fremden Stimmen und erschreckten ihn mit furchtbaren Bildern, aber Abraham konnte sie überwinden und schließlich vertreiben. Er ging alle zwei oder drei Jahre ins Kloster Akhmim, um an der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. teilzunehmen. Als er seinen Tod nahen spürte, sandte er einen Boten ins Kloster, er solle Abt == Tadros holen. Dieser begleitete nun Abraham, bis der sich mit dem Gesicht nach Osten hin legte und seine Seele aufgab.

== Tadros und seine Mönche bestatteten Abraham in ihrem Kloster in Akhmim.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.07.2022

Quellen:
• Heribert Rosweyde: Leben der Väter oder: Lehren und Thaten der vorzüglichsten Heiligen …, deutsch bearbeitet von Michael Sintzel, 1. Band. Karl Kollmann, Augsburg 1840, S. 173 - 185
• https://www.copticchurch.net/synaxarium/2_30.html?lang=en#2 - abgerufen am 03.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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