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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ämilianus von Trevi und Gefährten

italienischer Name: Emiliano

Gedenktag katholisch: 28. Januar

Name bedeutet: der Eifrige / aus dem Geschlecht der Ämilianer (latein.)

erster Bischof von Trebiae / Trevi, Märtyrer
* um 260 in Armenien
† 28. Januar 304 in Trebiae, heute Trevi in Italien


Ämilianus war der Überlieferung zufolge Sohn sehr vornehmer Eltern. Zusammen mit seinem Lehrmeister, dem Mönch Hilarion (Hilarianus), und mit Hermippus sowie Dionysius ging er demzufolge nach Spoleto und wurde dann durch den römischen Bischof Marcellinus zum ersten Amzsinhaber als Bischof von Trebia geweiht. Als Wundertat wird berichtet, wie Ämilianus bei Bauarbeiten einen Balken durch sein Gebet verlängerte. In den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian verweigerte er das Götzeopfer und wurde deshalb ausgepeitscht, obwohl er zum Beweis der Wahrheit des Christenglaubens einen Kranken heilte, den die heidnischen Priester zuvor vergeblich gesund zu machen versuchten. Dann wurde er gebrannt, in einen Kessel mit geschmolzenem Blei gesetzt und schließlich mit Steinen beschwert in den Fluss Clitunno geworfen. Da er alles ohne jeden Schaden überstand, wurde er in die Arena geführt und den Löwen vorgeworfen, die ihm aber nicht nur nichts zu Leide taten, sondern liebkosten; daraufhin bekehrten sich 2000 Zuschauer zum Christentum.

Ämilianus und seine Gefährten wurden dann zum Tod durch das Schwert verurteilt und außerhalb der Stadt an einen Olivenbaum im heutigen Ortsteil Bovara gebunden, aber das Schwert konnte Ämilianus' Hals nicht durchschneiden, weshalb auch sechs der Henkersknechte sich zum Christentum bekannten. Schließlich wurde Ämilianus durch eine Stimme aus diesem Leben abgerufen.

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der Olivenbaum des Ämilianus in Bovara Foto: Silvio Sorcini

Die Leidensgeschichte von Ämilianus und seinen Gefährten wurde wohl im 5./.6. Jahrhundert verfasst, sie ist in einer Handschrift des 9. Jahrhunderts im Kloster Montecassino und in einer aus dem 12. Jahrhundert im Archiv des Domes in Spoleto erhalten. Reliquien, die im Dom in Spoleto lagen, wurden 1660 bei Bauarbeiten gestohlen. Andere werden in der Ämilius geweihten Kirche in Trevi verwahrt. Der Olivenbaum des Ämilianus, der angeblich mit über 1500 Jahren älteste in ganz Umbrien, wird noch heute in Bovara gezeigt. In Trevi wird Ämilianus' Fest am Vorabend mit einer nächtlichen Prozession, Illuminata genannt, begangen.

Patron von Trevi





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.08.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/91871

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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