Ökumenisches Heiligenlexikon

Albert Besutius

italienischer Name: Alberto

Gedenktag katholisch: 3. September

Name bedeutet: durch Adel glänzend (althochdt.)

Einsiedler
* in Besozzo bei Varese (?) in Italien
3. September 1205 in Leggiuno bei Varese in Italien


Albert, zugenannt Besutius, weil er in Besozzo geboren wurde oder weil er aus der Familie der Besozzo stammte, strebte nach Reichtum und schreckte dabei nicht vor Wucherei zurück. Als er 1170 auf dem Lago Maggiore bei einem Sturm in Lebensgefahr kam, bat er Katharina von Alexandria um Hilfe und gelobte, seinen Lebenswandel zu ändern. Er verteilte seinen Besitz an Arme und zog sich - mit Einverständnis seiner Frau, die in ein Kloster eintrat - zurück in eine Höhle am See - an der Stelle der heutigen Einsiedelei Santa Caterina del Sasso in Leggiuno am Lago Maggiore. Er lebte von Almosen der Schiffer, später brachte ein Engel ihm das Nötige. Als die Leute am See ihn deshalb nicht mehr sahen, meinten sie, er sei gestorben. Aber als 1195 in der Gegend die Pest ausbrach, gingen sie doch zu ihm und baten um sein Gebet. Albert legte sich strengere Buße auf, wonach die Epidemie ein Ende fand, der Engel Albert aber auftrug, eine Katharina geweihte Kirche zu errichten. Wenig später wurde Albert von einem Fieber befallen und starb.

Alberts Leichnam blieb lange verborgen; nach seiner Auffindung wurde er in der Kirche Santa Caterina del Sasso bestattet. Dort wurde um 1230 ein kleines Kloster der Dominikaner gegründet, später wurde es von Karmelitern bewohnt, bis es 1770 aufgehoben wurde.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.11.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://it.wikipedia.org/wiki/Eremo_di_Santa_Caterina_del_Sasso - abgerufen am 10.11.2022
• https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Caterina_del_Sasso - abgerufen am 10.11.2022
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/95257 - abgerufen am 10.11.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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