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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Karl Ferrari

italienischer Name: Andrea Carlo
Taufname: Jakon - Giacomo


Giacomo Ferrari wurde 1873 zum Priester geweiht. 1876 wurde er Rektor des Priesterseminars in Parma und Professor für dogmatische und Moraltheologie. 1890 wurde er zum Bischof von Guastalla bei Parma, 1891 zum Bischof von Como und 1894 zum Erzbischof von Mailand und zum Kardinal ernannt. 1906 gründete er die Unione dei Giovani cattolici Milanese, die Union der katholischen Jugend von Mailand. Besonders wichtig war ihm die Betreuung der italienischen Arbeiter im Ausland und eine ausgiebige Volksbildung und Sozialfürsorge in seinem Bistum; hierfür wurden 1921 die Opera Cardinale Ferrari, die Werke des Kardinals Ferrari, gegründet, die sein Volksbildungskonzept auch nach seinem Ableben weiterführten. Nach langen Vorarbeiten gelang ihm auch 1921 die Gründung der katholischen Universität in Mailand.

Kanonisation: Andreas Karl Ferrari wurde 1987 seliggesprochen

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.07.2018

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.