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Ökumenisches Heiligenlexikon

Cäcilia Eusepi

italienischer Name: Cecilia

Gedenktag katholisch: 1. Oktober

Name bedeutet: die Blinde
oder: aus der (altrömischen) Familie der Cäcilier (latein.)

Tertiarin
* 17. Februar 1910 in Monte Romano bei Viterbo in Italien
† 1. Oktober 1928 auf dem Landgut La Massa nahe Nepi bei Viterbo


Kirche und Kloster San Tolomeo in Nepi
Kirche und Kloster San Tolomeo in Nepi

Cäcilia wurde als letztes von elf Kindern geboren. Nach dem Tod ihres Vaters musste sie 1915 in Folge des 1. Weltkrieges mit ihrer Mutter Paolina geb. Mannucci auf das Landgut La Massa nahe der Kleinstadt Nepi zu ihrem Onkel ziehen. In Nepi besuchte sie dann die Schule der Zisterzienserinnen an der Kirche San Bernardo. In der nahen, von Serviten verwalteten Kirche San Tolomeo lernte sie auch diesen Orden kennen und trat ihm im Alter zwölf Jahren - mit besonderer bischöfliche Erlaubnis ob ihrer Jugend - als Tertiarin bei; bei den Serviten in Nepi wurden damals Ordensleute für die Mission ausgebildet, auch Cäcilia wollte Missionarin werden. Zur Ausbildung kam sie nach Pistoia. Als sie aber 16-jährig an Tuberkulose erkrankte, musste sie nach Nepi zurückkehren.

Cäcilias geistliches Leben war geprägt von einer tiefen kindlichen Liebe zu Jesus. Schon als Kind las sie die Autobiographie von Thérèse von Lisieux, die damals noch nicht heiliggesprochen war, und war von ihr tief bewegt.

Landgut „La Massa” bei Nepi heute
Landgut La Massa bei Nepi heute

Ihre letzten beiden Lebensjahre verbrachte Cäcilia auf dem Landgut La Massa bei Nepi, auf dem sie aufgewachsen war. Demütigungen durch den neuen Gutsbesitzer ertrug sie mit Geduld. Sie litt sie an Einsamkeit, kam sich wie im Exil vor. Zweimal pro Woche brachte man ihr die Kommunion, da sie zu schwach war, um in die Kirche zu gehen. Am Gedenktag der Thérèse von Lisieux starb sie im Alter von nur 18 Jahren.

1944 wurden Cäcilias Gebeine vom örtlichen Friedhof in die Kirche San Tolomeo in Nepi übertragen.

Kanonisation: Der Seligsprechungsprozess wurde 2010 eröffnet, die Seligsprechung fand am 17. Juni 2012 im Dom in Nepi statt, vollzogen durch Kardinal Angelo Amato, den Präfekten der Heiligsprechungskongregation, im Auftrag von Papst Benedikt XVI.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.09.2018

Quellen:
• http://www.serviten.de/heilige_des_ordens/eusepi/cecilia_eusepi.html
• https://it.wikipedia.org/wiki/Cecilia_Eusepi
• https://www.youtube.com/watch?v=Yv93aCB-6Hs

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.