Ökumenisches Heiligenlexikon

Daniel von Persien

Gedenktag katholisch: 10. November

Gedenktag koptisch: 10. November

Name bedeutet: mein Richter ist Gott (hebr.)

Mönch
* 320im 4. Jahrhundert in Tell Ḥaš bei Beth Nuhadra, heute Duhok im Irak
380im 4. Jahrhundert daselbst


Von Daniel erzählt die Legende, dass er Wunder wirkte für den König, ihn zum Christentum bekehrte und taufte.

Erzählt wird, dass der König schwer krank war, aber die Magier konnten ihn nicht heilen. Als der König deshalb den Obersten der Magier töten wollte, riet dieser ihm, das Herz eines Kindes zu essen, dann werde er gesund. Der König ließ nach einem geeigneten Kind suchen, das seine Diener bei einem armen Ehepaar fanden, das bereit war, für Geld ihr Kind zu opfern. Als die Eltern mit dem Kind vor dem König standen, bekundete dieses sein Gottvertrauen: Er hat mich geschaffen, er wird mich auch retten. Als der König das hörte, sah er von seinem Vorhaben ab und gab ihm tausend Dinar Gold. Gott hatte nun Mitleid mit dem König und sandte Daniel zu ihm; der taufte ihn und alle seine Männer und der König wurde von seiner Krankheit geheilt.

Daniel lebte der Überlieferung zufolge zur Zeit von Großkönig Schapur II., der als blutiger Christenverfolger bekannt ist, im Vasallenstaat Adiabene, dessen Hauptstadt Arbela - das heutige Arbil / Erbil - war. Während der christlichen Ära war Daniels heimat Beth Nuhadra eine Eparchie der Assyrische Kirche des Ostens.

Dieser Mönch Daniel ist möglicherweise identisch mit dem am 9. Dezember verehrten Bischof == Daniel von Qartamin.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.06.2020

Quellen:
• Acta Sanctorum zum Tage - Anhang
• http://www.stmichaeleoc.org/Synaxarium/Hedar_14.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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