Darius Acosta Zurita
spanischer Name: Darío
Gedenktag katholisch: 25. Juli
Name bedeutet: der Mächtige (altpers. - griech.)
Darius war eines von fünf Kindern des Metzgers Leopoldo Acosta und der Dominga Zurita. Nachdem er zunächst als zu jung
abgelehnt worden war, konnte er doch Theologie studieren und wurde bekannt für seine sportlichen Leistungen und sein sanftes
und hilfsbereites Wesen. 1931 wurde er zum Priester geweiht und war dann Vikarin der Pfarrei der
Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Veracruz. Er
widmete seine pastorale Tätigkeit der Katechese von Kindern und der Betreuung des Sakraments der Beichte. Nachdem 1931 das
Tejeda-Gesetz
erlassen worden war, um die Macht der Kirchen in der Region zu beschränken, drangen am Tag des
Inkrafttretens des Gesetzes mehrere Männer in Milizregenmänteln in die Kathedrale ein und eröffneten ohne Vorwarnung das Feuer
auf die beiden anwesenden Priester; einer wurde schwer verletzt, der andere versteckte sich auf der Kanzel. Zurita hatte
kurz zuvor im Nebenraum ein Kind getauft, dann betrat er den Hauptraum der Kathedrale und wurde sofort mehrfach getroffen.
Er fiel zu Boden und starb.
Kanonisation:
Darius Acosta Zurita wurde am 20. November 2005 von Kardinal José Saraiva Martins im Auftrag
von Papst Benedikt XVI. im Jalisco-Stadion in
Guadalajara seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 09.09.2026
Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Dar%C3%ADo_Acosta_Zurita - abgerufen am 09.09.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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