Ökumenisches Heiligenlexikon

Georg al-Ǧawhari

Ǧirğis

Gedenktag koptisch: 10. September, 27. September

Name bedeutet: der Landmann (griech.)

Wirtschaftsminister
* in Qalyub in Ägypten
27. September 1810 in Kairo in Ägypten


Georg war der jüngere Bruder von == Ibrāhīm al-Ǧawharī und der Sohn von al-Mu‘allim Yūsuf al-Ǧawharī. Nach Studien des Arabischen, der Mathematik, der koptischen Sprache und der Religion arbeitete er unter der Leitung seines Bruders. Nach dessen Tod im Jahre 1794 folgte er diesem im Amt des Oberhauptes der Wirtschaftsverwaltung des Landes unter der Regierung des Fürsten Ibrāhīm Bey. Als Napoleon Bonaparte im Juli 1798 nach Ägypten eindrang, behielt Ǧirǧis seine Stellung unter der französischen Regierung, auch sein Ansehen wuchs, so errichtete er für Napoleon den Sitz im Palast von Muḥammad Bey al-Alfī im Stadtviertel Birkat al-Azbakiyyah in Kairo und begleitete ihn auf seinen Reisen. Nach dem Rückzug der Franzosen im September 1801 konnte Ǧirǧis das Vertrauen seiner früheren Herren wiedergewinnen und seine Stellung behalten. Aber als Muḥammad ‘Alī 1805 Alleinerrscher wurde, verlor Ǧirǧis seinen Einfluss, im September 1805 musste er aus Kairo fliehen und lebte dann vier Jahre in Oberägypten. 1809 erlaubte ihm der Herrscher, nach Kairo zurückzukehren; wenig später erkrankte Ǧirǧis.

Georg setzte seinen Einfluss und seinen Reichtum für den Dienst an den Armen und der Kirche ein; auch unter widrigen Umständen blieb er fest im christlichen Glauben. Er wurde neben seinem Bruder Ibrāhīm bei der Kirche des heiligen Georg in Alt-Kairo begraben.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Georg al-Ǧawhari

Wikipedia: Artikel über Georg al-Ǧawhari

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Ursicinus von Brescia
Lamech
Ingeborg
Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


      Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.08.2021

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. A - Gio: Vol. I, Roma, Città Nuova, 1998. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


Sie könnnen sich mit Klick auf den Button Benachrichtigungen abonnieren und erhalten dann eine Nachricht, wenn es Neuerungen im Heiligenlexikon gibt:






Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.