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Ökumenisches Heiligenlexikon

Irene von Portugal

portugiesischer Name: Iria
auch: Irenäa
auch: von Tomar


Irene lebte nach der Überlieferung in einem Jungfrauenkloster an der Stelle der heutigen Kirche Sta Maria do Olival in Nabentia - dem heutigen Tomar, das von Abt Selius, dem Bruder ihrer Mutter Eugenia, geleitet wurde. Sie wurde demnach von einem Meuchelmörder durch einen vergifteten Trank getötet, der von dem vornehmen Jüngling Castinaldus gesandt wurde, weil sie ihn abgewiesen hatte.

Bild: Irene weist den reichen Jüngling ab, in der Kirche Sta Maria do Olival in Tomar
Bild: Irene weist den reichen Jüngling ab, in der Kirche Sta Maria do Olival in Tomar

Irenes im Fluss Nabao - einem Nebenfluss des Tejo - fortgetriebener Körper wurde an das Castrum Scallabis getrieben, wo ihr zu Ehren wohl nach der Eroberung der Stadt durch Afonso Henrique 1147 eine Basilika errichtet wurde und das nach ihr benannte heutige Santarém wuchs. In Santa Irene bei Santiago de Compostela ist ihr eine Kapelle geweiht.

Das älteste Zeugnis über Irene stammt aus der mozaribischen Liturgie in der Kathedrale von León. Lebensgeschichten wurden Ende des 15. / Anfang des 16. Jahrhunderts verfasst. Irene ist möglicherweise dieselbe wie Irene von Thessaloniki.

Kirche Santa Iria de Ribeira - „heilige Irene vom Fluss” - in Santarém, wegen Baufälligkeit geschlossen, die Renovierung ist seit längerem beabsichtigt
Denkmal am Fluss in der Unterstadt von Santarém




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.08.2016

Quellen:
• Cornelia Hoß. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. II, Hamm 1990
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• https://pt.wikipedia.org/wiki/Igreja_de_Santa_Iria_%28Santar%C3%A9m%29

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.