Ökumenisches Heiligenlexikon

Jakob Salès

französischer Name: Jacques

Gedenktag katholisch: 7. Februar
nicht gebotener Gedenktag im Jesuitenorden: 19. Januar

Name bedeutet: der Nachgeborene
oder: Gott schützt (hebr.)

Ordensmann, Priester, Märtyrer
* 21. März 1556 in Lezoux in der Auvergne in Frankreich
7. Februar 1593 in Aubenas in Frankreich


ehemalige Jesuitenkirche in Pont-à-Mousson
ehemalige Jesuitenkirche in Pont-à-Mousson

Jakob Salès wurde 1573 Jesuit und 1585 zum Priester geweiht. Er war dann als Professor der Theologie an der 1572 als Zentrum der Gegenreformation gegründeten und von Jesuiten geleiteten damaligen Universität in Pont-à-Mousson bei Nancy und ab 1590 am damaligen Jesuitenkolleg in Tournon-sur-Rhône tätig, daneben wirkte er als Volksmissionar. 1592 wurde er mit den Adventspredigten in Aubenas beauftragt, dabei begleitete ihn Wilhelm Saultemouche. Im Februar 1593 wurden beide von Hugenotten gefangen genommen. Nach einer Debatte mit Pfarrern, die den neuen Lehren von Johannes Calvin anhingen über Fragen der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und des freien Willens und der Prädestination wurden beide gefoltert und schließlich getötet.

Jesuitenkirche und - kolleg in Tournon-sur-Rhône
Jesuitenkirche und - kolleg in Tournon-sur-Rhône

Reliquien von Jakob Salès und Wilhelm Saultemouche liegen in Avignon.

Kanonisation: Papst Pius XI. sprach Jakob Salès zusammen mit Wilhelm Saultemouche 1926 selig.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.08.2021

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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