Johannes I.
italienischer Name: Giovanni
Gedenktag katholisch: 31. März
Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)
Johannes war Archidiakon in Capua. Nachdem das
Kloster Montecassino 883 von den Sarazenen
geplündert und deshalb aufgegeben worden war, lebten die Mönche zunächst in
Teano und ab 914 im
Kloster Sant'Angelo in Formis in Capua. In diesem
Jahr wurde Johannes dann der 23. Abt der Klostergemeinschaft Montecassino; er wurde als sehr heiliger und religiöser Mann
beschrieben. Während der bis 949 währenden Zeit des Exils wurden die Reformen von ClunyDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden.
in der Gemeinschaft eingeführt.
Johannes wurde im Kloster Sant'Angelo in Formis in Capua bestattet.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 15.01.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://it.wikipedia.org/wiki/Montecassino#Storia - abgerufen am 15.01.2026
• https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_abbots_of_Monte_Cassino - abgerufen am 15.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.