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Ökumenisches Heiligenlexikon

Epimachus


Wandmalerei im Kloster Gracanica im Kosovo: Epimachus (links) und Papst Clemens I.
Wandmalerei im Kloster Gracanica im Kosovo: Epimachus (links) und Clemens I.

Nach der Legende starb Epimachus unter Kaiser Decius, nach grausamsten Martern mit Eisenhaken und einem spitzen Stein in einem unterirdischen Gefängnis, den Feuertod.

Epimachus' Gebeine wurden gut 100 Jahre später nach Rom gebracht und zusammen mit denen von Gordianus in den Katakomben des Gordianus und Epimachus an der Via Latina beigesetzt, deshalb werden beide zusammen genannt. Über dem Grab wurde eine Epimachus geweihte Kirche erbaut. Reliquien beider Heiliger wurden nach verbreiteter Überlieferung um 770 durch Königin Hildegard ins Benediktinerkloster in Kempten gebracht. Um 820 überführte Papst Paschalis I. Reliquien in die Kirche Santa Prassede in Rom. Die vom 9. bis 12. Jahrhundert in den Katakomben von Marcellinus und Petrus gezeigten Reliquien waren Fälschungen.

Epimachus und Gordianus werden auch in Preneste - dem heutigen Palestrina -, Angoulême, Limoges und Montpellier verehrt.

Patron von Kempten im Allgäu

Catholic Encyclopedia

Die Katakomben des Gordianus und Epimachus in Rom sind nicht öffentlich zugänglich, Besuch nur nach Vereinbarung mit der Pontificia Commissione di Archeologia Sacra. (2017)
Die Kirche Santa Prassede in Rom ist täglich von 7 Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.06.2017

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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