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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes von Montfort

französischer Name: Jean de Montfort l'Amaury

Gedenktag katholisch: 24. Mai

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Ritter, Ordensmann
* in Nordfrankreich
† 1249 in Nikosia (?) auf Zypern


Der wohl aus einem französischen Adelsgeschlecht 1 stammende Ritter, Mitglied des Templerordens, begleitete König Ludwig IX. 1248 auf dem 6. Kreuzzug. Er starb während der Heimreise in Zypern. Durch Wunder, die sich an seinem Grab ereignet haben, entstand in Nikosia eine Wallfahrt, bis 1571 die Türken Zypern besetzten.

1 Graf Hugo XVI. vom Montfort-Bregenz, ein eifriger Verfechter des Katholizismus in der Zeit der Reformation, hatte 1486 einen Brief aus Zypern erhalten, in dem seine Verwandtschaft mit dem Kreuzfahrer Jean bestätigt wurde. Graf Hugo beförderte nun die Entstehung eines Kultes, als Johannes wurde Jean zum Familienheiligen und Schutzpatron erkoren, seine Darstellung wurde auf Münzen, Miniaturen und Bildern in Kirchen verbreitet. Diese Überlieferung, die ihn als vom Bodensee stammend betrachtet und ihn als Helden des Glaubens im Kampf gegen den Unglauben zeichnet, lässt ihn 1177 in der Schlacht von Rama - dem heutigen Ramla - verwundet werden und in Nikosia sterben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.11.2014

Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Giesbert Hoffmann: Kapellen in Tettnang und Meckenbeuren. = Heimat-Zeichen 5, hg. vom Förderverein Heimatkunde Tettnang, S. 122 - Dank an Dieter Podsadlowski, E-Mail vom 4. April 2006

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.