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Ökumenisches Heiligenlexikon

Juan Duarte Martín

Gedenktag katholisch: 6. November

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Diakon, Märtyrer
* 17. März 1912 in Yunquera bei Málaga in Spanien
† 15. November 1936 beim Restaurant Los Caballeros nahe Álora in Spanien


Juan Duarte im Kreis von Seminaristen
Juan Duarte im Kreis von Seminaristen

Juan, eines von zehn Kindern eines Arbeiters, verspürte schon in jungen Jahren die Berufung zum Priesteramt. 1925 trat er in Málaga ins Priesterseminar ein. Als es während eines Heimaturlaubes im Mai 1931 in Málaga Übergriffe der neuen republikanischen Regierung gegen kirchliche Einrichtungen gab, kehrte er trotz Bedenken seines Vaters ins Priesterseminar zurück. Im März 1936 wurde er in der Kathedrale von Málaga zum Diakon geweiht. Bald darauf setzten die Verfolgungen ein und Juan versteckte sich, wurde aber Anfang November verraten und ins Gefängnis gesteckt. Zusammen mit seien Mitbrüdern == José Merino und == Miguel Diaz wurde er ins Kolleg der Augustiner nach El Burgo gebracht, dort aber nicht wie die beiden anderen erschossen, sondern Richtung Álora geführt und dort einige Tage gefangen gehalten und gefoltert. Schließlich wurde ihm außerhalb der Stadt, nahe des Restaurants Los Caballeros, der Leib aufgeschnitten, mit Benzin gefüllt und er wurde verbrannt.

Bild in der Kirche „vom wahren Kreuz” in Álora
Bild in der Kirche vom wahren Kreuz in Álora

Augenzeugen halfen beim Auffinden des Leichnams, der im Mai 1937 auf de Friedhof in Yunquera beigesetzt wurde; im November 1985 wurde er in die Pfarrkirche des Ortes übertragen. 2010 wurde berichtet, dass am Todesort von Juan Duarte ein großes Denkmal errichtet werden soll; im März 2015 war es noch nicht errichtet.

Kanonisation: Papst Benedikt XVI. sprach Juan Duarte Martín zusammen mit 497 anderen Märtyrern des Spanischen Bürgerkrieges am 28. Oktober 2007 selig.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.03.2016

Quellen:
• http://beatojuanduarte.blogspot.com.es/
• http://santos.diocesismalaga.es/paginas/fichaduarte.html
• http://www.foro-ciudad.com/malaga/alora/mensaje-5570807.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.