Ökumenisches Heiligenlexikon

Justus Falckner

Gedenktag evangelisch: 24. November

Name bedeutet: der Gerechte (latein.)

Pastor
* 22. November 1672 in Langenreinsdorf bei Zwickau in Sachsen
21. September 1723 in Newburgh bei New York in den USA


Justus war der vierte Sohn des lutherischen Pastors Daniel Falckners. Ab 1693 studierte er in Halle an der Saale Theologie, u. a. bei August Hermann Francke. Nach Abschluss seines Studiums wollte er aber nicht Pfarrer werden, sondern ging als Geschäftsmann nach Rotterdam, wo er und sein Bruder Daniel beauftragt wurden, das Land von William Penn in Pennsylvania zu verkaufen. 1701 konnte er 40 km² Land an den schwedischen lutherischen Pastor Andreas Rudman und andere schwedische Siedler verkaufen. Die Zusammenarbeit mit diesem Pastor brachte Justus wieder einer geistlichen Laufbahn nahe, 1703 wurde er an der Gloria-Dei-Kirche in Wicaco - heute der Stadtteil Society Hill in Philadelphia - durch Pastor Rudman ordiniert. Seine ersten pastoralen Aufgaben erfüllte er für die Siedler am Manatawny Creek in New Hanover Township in Pennsylvania. 1704 wurde er durch König Karl XII. von Schweden zum Superintendent der Schwedischen Lutherischen Kirche in Amerika ernannt. Wenig später wirkte er als Pastor der niederländischen lutherischen Gemeinden in New York und der Umgegend, 1714 gründete er die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Oldwick in New Jersey. Musik war für ihn ein wichtiger Bestandteil der missionarischen Arbeit, deshalb erbat er sich aus Deutschland eine Orgel und schrieb Kirchenlieder.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.10.2020

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Justus_Falckner

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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