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Ökumenisches Heiligenlexikon

Lars Olsen Skrefsrud

Gedenktag evangelisch: 11. Dezember

Name bedeutet: L: der Lorbeergeschmückte oder: Mann aus Laurentum (latein. - schwedisch)

Missionar in Indien
* um 1840 im Gudbrandstal in Norwegen
11. Dezember 1910 im Bundesstaat Bihar in Indien


Lars Olsen Skrefsrud lernte Schmied und wurde wegen der Teilnahme an einem Bankraub zu vier Jahren Gefängnis verurteilt; im Gefängnis erlebte er seine innere Berufung, als Missionar zu wirken. Die Mission in Stavanger nahm ihn aber wegen seines Vorlebens nicht als Schüler an. 1861 ging er zur Schule der 1836 von Johannes Evangelista Goßner gegründeten Mission in Berlin und wurde von ihr 1863 nach Chota Nagpur - dem Landstrich um die Stadt Ranchi - in Indien entsandt. 1867 trennt er sich von der Goßner Mission und baute seine eigene Station in Santal in Westbengalen auf. Skrefsrud versuchte, die bestehenden Sippen zu erhalten und sie durch christliches Vorbild zu bekehren. 1869 wurde die erste Missionsstation erbaut, danach richtete Skrefsrud in der Provinz 30 Schulen ein, 20.000 Santals wurden von ihm getauft. 1882 wurde er doch noch für das geistliche Amt ordiniert.

Zweimal musste Skrefsrud wegen seiner angegriffenen Gesundheit nach Europa reisen, wo er in vielen überfüllten Kirchen predigte und von seiner Arbeit berichtete: er reiste auch durch die USA. Aus seiner Arbeit und der seines Mitstreiters == Hans Peter Børresen ging die nordindische Evangelisch-Lutherische Kirche hervor.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.09.2016zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:

• Johannes Madey. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. X, Herzberg 1995