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Ökumenisches Heiligenlexikon

Launomar

auch: Laudomarus, Launomarcus, Lannoniarus, Lamoviarus, Lauriomarus
französische Namen: Laumer, Lomer

Gedenktag katholisch: 19. Januar

Name bedeutet: der ruhmvolle Berühmte (latein. - althochdt.)

Priester, Einsiedler, Abt in Corbion
* um 530 in Neuville-la-Mare bei Chartres in Frankreich
† 19. Januar um 593 in Corbion, heute Moutiers-au-Perche bei Alençon in Frankreich


Launomar wurde seiner zuverlässigen Lebensgeschichte zufolge von armen christlichen Eltern geboren und hütete in seiner Jugend die Herden seines Vaters. Schon damals gab er oft sein Essen den Armen und Reisenden und fastete. Der Priester Cherimirus unterrichtete ihn in Chartres, der Bischof weihte ihn zum Priester und er wurde als Kanoniker Ökonom am Dom in Chartres. Um 558 zog er sich zurück als Einsiedler in den Wald von Dreux bei Chartres, wo sich ihm viele Schüler anschlossen. Launomar wurde hier von geldgierigen Räubern überfallen, die sich aber beim Anblick des heiligen Mannes besannen und bekehrten, er wirkte zudem viele Wunder. 575 zog er um ungestörter leben zu können mit seinen Schülern weiter an eine Corbion genannte Stelle - das heutige Moutiers-au-Perche -, die ihm der reiche Ragnosointhus schenkte. Hier entstand das Kloster, dem er als Abt vorstand. Als er auf Bitten von Bischof == Malard in Chartres weilte, wurde er krank und starb dort.

Launomar wurde in der Kirche St-Martin-en-Vallée in Chartres bestattet. 595 wurden seine Gebeine in sein Kloster nach Corbion überführt und nach weiteren Translationen schließlich 874 nach Blois, wo König Rudolf II. von Burgund 924 die Abtei St-Laumer stiftete. Die Gebeine wurden 1567 durch die Hugenotten verbrannt, nur ein Armknochen wurde erhalten und sein Kopf in der 912 ihm geweihten Prioratskirche in Moissat in der Auvergne.

Launomars Lebensgeschichte wurde von einem Mönch, der Launomar noch selbst kannte, in Corbion geschrieben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.12.2016

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• http://orthodoxievco.net/ecrits/vies/synaxair/janvier/laumer.pdf
• http://orthodoxievco.net/ecrits/vies/synaxair/janvier/laumer.pdf

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.