Ökumenisches Heiligenlexikon

Lizerius

auch: Licerius, Lucerius
italienischer Name: Licerio

Gedenktag katholisch: 2. Oktober

Name bedeutet: der Leuchtende (latein.)

Feldherr, Märtyrer
* in Spanien
um 304 in Rom


Lizerius diente der Überlieferung nach unter den Kaisern Diokletian und Maximian als Feldherr im römischen Heer. Von der Standhaftigkeit der Christen in der Christenverfolgung beeindruckt, ließ er sich von dem Priester Justinus taufen, schenkte sein Vermögen an Arme und stärkte die Gefangenen im Glauben. Kaiser Maximian versuchte ihn durch Drohungen und Schmeicheleien vom Glauben abzubringen, aber Lizerius blieb standhaft und wurde deshalb ins Gefängnis geworfen. Als sein Vater in Spanien davon erfuhr, reiste er nach Rom und versuchte, seinen Sohn zum Widerruf zu bewegen, doch Lizerius wankte nicht und bekehrte auch seinen Vater. Beide wurden deshalb gemartert, indem man ihnen durch die Ohren Nägel ins Gehirn schlug.

Christen bestatteten Lizerius und seinen Vater; die Gebeine von Lizerius wurden vor 998 in die Kirche San Zaccaria nach Venedig gebracht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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