Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes IV. Szokoli

ungarischer Name: János
auch: Zákoly, Zokoli, Zokol
auch: von Csanad

1 Gedenktag katholisch: 3. Februar

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Bischof von Csanad, Prior in Diósgyör
* 1439 in Ungarn
3. Februar1494 in Diósgyör, heute Stadtteil von Miskolc in Ungarn


Johannes, Sohn von Péter Zákoly, besuchte die Schule des Domkapitels in Nagyvárad - dem heutigen Oradea in Rumänien -, studierte er an der damaligen Universität an der Jesuitenkirche in Wien und an der damaligen Universität an der Kirche San Domenico in Bologna und schloss mit zwei Doktortiteln - in weltlicher Philosophie und in Theologie - ab. Ob seiner großen Gelehrsamkeit wurde er schon im Alter 27 Jahren mit besonderer päpstlicher Erlaubnis 1466 zum Bischof von Csanád - dem heutigen Cenad bei Timișoara - geweiht. In dieser Zeit wurde Südosteuropa von den Türken bedrängt und war ständig Überfällen ausgesetzt. Johannes musste sich auch mit den vielen orthodoxen Flüchtlingen auseinandersetzen, die aus Serbien und Rumänien hereinströmten. 1493 dankte er ab, verließ sein Bistum und schloss sich als Mönch dem von Eusebius von Gran gegründeten Orden des heiligen Paulus, des ersten Einsiedlers in Diósgyör an; das Kloster stand an der Stelle der heutigen Kirche szűz Mária szent neve.

Im Kloster lebte Johannes in strengster Disziplin mit Gebet, Studium und dem Schreiben neuer Werke. Die anderen Bischöfe versuchten, ihn auf sein Bistum zurückzudrängen, doch er lehnte ab, einmal kam es dabei sogar zu einem Faustkampf. Der König bot ihm das Erzbistum Kalocsa, auch das lehnte Johannes ab; nicht verhindern konnte er, dass seine Brüder ihn zum Prior wählten.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.02.2024

Quellen:
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/jzakoly - abgerufen am 01.12.2023
• https://miskolc-diosgyor-romai-katolikus-plebania.webnode.hu/tortenete - abgerufen am 01.12.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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