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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maximus und Gefährten

auch: Maximianus

Gedenktag katholisch: 8. Januar

Name bedeutet: der Größte (latein.)

Priester, Märtyrer
† 477 in Ioviacum, heute Schlögen bei Linz in Österreich


Maximus wirkte zur Zeit von Severin von Norikum als Priester in Ioviacum. Als die mit den Hunnen verbündeten Rugier ins Land eindrangen, wurde er von diesen erhängt. Der Überlieferung zufolge hatte ihn Severin zu seinen Lebzeiten vor der drohenden Gefahr gewarnt, aber Maximus wollte seine Gemeinde nicht im Stich lassen.

Die Nachrichten über Maximus stammen aus der Vita sancti severini, die Eugippius, der Abt Kloster des ins Castel Lucullano / Castel dell'Ovo in Neapel, in das Severins Konvent übergesiedelt war, verfasste.

Tafel mit der Maximus-Legende: „Im Jahr 477 als Odoaker, König der Tuthenen, Geppiden, Goten, Ungarn und Heruler, wider die Kirche Gottes wütete, stürzten sich die seligen Maximus mit fünfzig Gefährten von dieser Höhle, wo sie verborgen waren, ob ihres Glaubens grausam in die Tiefe. Und sie zerstörten mit Feuer und Schwert die Provinz Noricum.” In der Maximus geweihten Kapelle auf dem Petersfriedhof in Salzburg
Tafel mit der Maximus-Legende: Im Jahr 477 als Odoaker, König der Tuthenen, Geppiden, Goten, Ungarn und Heruler, wider die Kirche Gottes wütete, stürzten sich die seligen Maximus mit fünfzig Gefährten von dieser Höhle, wo sie verborgen waren, ob ihres Glaubens grausam in die Tiefe. Und sie zerstörten mit Feuer und Schwert die Provinz Noricum. In der Maximus geweihten Kapelle auf dem Petersfriedhof in Salzburg Foto: 589holl

Spätere Überlieferung erzählt, Maximus habe mit 55 Gefährten als Asket in einer Höhle der in den Festungsberg gehauenen frühchristlichen Katakomben von Salzburg gelebt; dort hätten die Rugier sie gefunden und von den Felsen geworfen. Diese von Kilian Püttricher, 1525 bis 1535 Abt des Klosters St. Peter in Salzburg, erzählte Katakombenlegende beruht auf der Verwechslung von Ioviacum mit Iuvavum, dem römischen Namen von Salzburg.

Späte Überlieferung nennt dann Maximus sogar den ersten Bischof von Salzburg.

In den Katakomben auf dem Petersfriedhof in Salzburg ist eine der Kapellen Maximus geweiht, in ihr erzählt eine von Abt Kilian Püttricher angebrachte Steintafel die Legende.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.11.2016

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://de.wikipedia.org/wiki/Katakomben_Salzburg

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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