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Ökumenisches Heiligenlexikon

Michael - Wunder in Chonai

Gedenktag orthodox: 6. September

Gedenktag armenisch: 6. September

Gedenktag koptisch: 6. September


Biografie => Michael

Der Ort Chonai - heute der Ort Honaz bei Denizli - in der Türkei hat seinen Namen nach einer Erdspalte erhalten. Zur Entstehung der Spalte gibt es eine Legende vom Eingreifen des Erzengels Michael.

Demnach sagte Johannes bei seinen Wanderungen durch Phrygien im damals Cheretopa genannten Ort den Besuch des Fürsten der Erzengel voraus. Dort entsprang eine Quelle, die jede Krankheit heilte. Ein Gläubiger, dessen Tochter hier geheilt worden war, erbaute an dem Ort eine Michael geweihte Kirche. Neunzig Jahre später ließ sich hier ein Asket namens Archippos nieder. Er hatte die Gnadengabe erhalten, Wunder zu wirken. Der Teufel wollte diese Wundertaten nicht dulden und veranlasste die Heiden der Umgebung, die Quelle zu verschließen, was ihnen aber nicht gelang, weil Michael es verhinderte. Danach versuchten sie, Flüsse umzuleiten, um die Kirche zu überschwemmen. Der Erzengel Michael stellte sich gleich einer Feuersäule den Wassermassen in den Weg, schlug mit seinem Stab auf die Erde, ein Spalt öffnete sich und verschlang die Fluten, so dass die Kirche verschont blieb. Seit dieser Zeit verschwindet der Fluss an diesem Ort, dem man den Namen Chonai, Trichter, gab.

Als Zeitpunkt dieses Wunders werden das 4. Jahrhundert oder das Ende des 2. Jahrhunderts genannt.

Das Kloster Chudov, das Kloster des Wunders im Kreml in Moskau, in dem die russischen Zaren getauft wurden, hat seinen Namen von eben diesem Wunder in Chonai.

Chonai war die Nachfolgesiedlung der Stadt Kolossä - den heutigen Ruinen bei Honaz-; sie entstand nach dem Erdbeben des Jahres 60/61, weil Kolossä damals völlig zerstört wurde und von dem in der Ebene gelegenen Standort an den Berghang weiter im Süden verlegt wurde.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:
• Dr. Guntram Michael Schwitalla M.A., E-Mail vom 10. September 2011
• http://en.wikipedia.org/wiki/Colossae

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.