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Ökumenisches Heiligenlexikon

Mirjam

Gedenktag katholisch: 1. Juli

Gedenktag orthodox: 17. Dezember

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Prophetin
* um 1575 v. Chr. in Ägypten
† um 1450 v. Chr. in der Oase Kadesch auf dem Sinai in Ägypten


Mirjam war die Schwester von Mose und Aaron, Tochter von Amram und Jochebed aus dem Stamm Levi. Aus einem Versteck beobachtete sie, wie der in einem Schilfkörbchen am Nil versteckte Mose von der Tochter des Pharaos gefunden wurde und schlug listig nun ihre Mutter als Amme vor (2. Mose 2, 3 - 10). Nach der Durchquerung des Schilfmeers und dadurch gelungenem Auszug aus Ägypten führte die als Prophetin bezeichnete Mirjam den Freudentanz und den Freudengesang der Frauen an (2. Mose 15, 20 - 21). Während der Wanderung durch die Wüste bestritt Mirjam zusammen mit Aaron den alleinigen Führungsanspruch des Mose; deshalb wurde sie mit Aussatz bestraft, der auf Moses Gebetsbitte hin wieder verschwand; nach sieben Tagen Quarantäne konnte Mirjam zum Volk zurückkehren (4. Mose 12, 1 - 15).

Zusammen mit Mirjam werden Elasar (Eleazar), der Sohn von Aaron, und Pinechas (Phinees), Aarons Enkel, verehrt. Eleazar bekam nach dem Tod seines Vaters das Hohepriesteramt übertragen (4. Mose 20, 28). Nach der Landnahme legte Elasar zusammen mit Mose' Nachfolger Josua die Aufteilung des Landes unter den Israeliten fest (4. Mose 34, 17).

Pinechas schritt ein, als sich mehrere Israeliten mit Frauen der Midianiter einließen und damit die alleinige Verehrung Jahwes gefährdet war. Er tötete Zimri und die Midianiterin Kosbi beim Liebesakt (4. Mose 25, - 8). Später war er als Priester der Begleiter des Heeres der Israeliten bei der Strafaktion gegen die Midianiter; alle wehrfähigen Männer wurden getötet, das Vieh, die Frauen und Kinder geraubt und die Städte verbrannt (4. Mose 31, 5 - 9).

Elasar und Pinechas kommen nicht in westlichen Martyrologien vor, in den griechischen MenäenDie Menäen sind das liturgisches Monatsbuch der Orthodoxen Kirchen, sie enthalten neben den Gebeten auch die Texte über Feste und Heilige. nur Pinechas.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.07.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.