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Ökumenisches Heiligenlexikon

Pius Albert del Corona

italienischer Name: Pio Alberto

Gedenktag katholisch: 15. August

Name bedeutet: P: der Fromme (latein.)
A: durch Adel glänzend (althochdt.)

Bischof von San Miniato
* 5. Juli 1837 in Livorno in Italien
† 15. August 1912 in Florenz in Italien


Pius Albert del Corona im Jahr 1905
Pius Albert del Corona im Jahr 1905

Pius Albert, jüngstes Kind eines Schuhhändlers, wurde in seiner Familie christlich erzogen und besuchte eine von Barnabiten geführte Schule. 1854 schloss er sich dem Dominikanerorden an San Marco in Florenz an, wo er 1860 zum Priester geweiht wurde und dann Philosophie und Theologie am Seminar lehrte. Von 1872 bis 1874 war er Prior seines Klosters. In dieser Zeit lernte er die Witwe Elena Bruzzi Bonaguidi kennen und wurde zu ihrem spirituellen Leiter; gemeinsam mit ihr gründete er den Orden der Dominikanerinnen vom Heiligen Geist zur Ausbildung von Kindern; das Haus der Ordensfrauen lag in der Via Santa Marta in Florenz. 1872 wurde die Gemeinschaft päpstlich anerkannt. 1874 wurde Pius Albert zum Koadjutorbischof von San Miniato bei Pisa und zugleich zum Titularbischof von Drasus - einer untergegangenen Stadt in der Levante - ernannt. Nach dem Tod seines Vorgängers wurde er zum Bischof von San Miniato ernannt. 1907 legte er das Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder und wurde zum Titularerzbischof von Sardica - dem heutigen Sofia - ernannt. Der asketische Pius Albert verbrachte lange Nachtstunden im Gebet, war Seelsorger mit großem Einfühlungsvermögen und Gespür für die sozialen Probleme, kraftvoller Prediger und viel gelesener geistlicher Schriftsteller. Er starb im Ruf der Heiligkeit.

Pius Albert wurde zunächst auf dem Friedhof della Misericordia in Florenz bestattet. 1925 wurden seine Gebeine in die Krypta der Klosterkirche seines Ordens überführt.

Kanonisation: Pius Albert wurde am 19. September 2015 durch Kardinal Angelo Amato im Auftrag von Papst Franziskus in San Miniato seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.09.2015

Quellen:
• http://www.zenit.org/de/articles/pio-alberto-del-corona-op-1837-1912
• http://www.sanminiato.chiesacattolica.it/cci_new/s2magazine/index1.jsp?idPagina=42382

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.