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Ökumenisches Heiligenlexikon

Rashden der Märtyrer

auch: von Georgien
auch: Rajden
georgischer Name: Rashden p'irwelmoz'ame - der Erzmärtyer

Gedenktag orthodox: 3. August

Name bedeutet: ?

Märtyrer
* in Persien
† um 457 im Dorf Zromi


Kirche in Zromi, erbaut um 630 an der Stelle des Rashden geweihten Vorgängerbaus
Kirche in Zromi, erbaut um 630 an der Stelle des Rashden geweihten Vorgängerbaus

Rashden war Anhänger des in seiner Heimat verbreiteten Zoroastrismus und bekleidete wichtige Ämter am Hof des Schahs. Als die Tochter des Schahs, Prinzessin Balenducht, König Wachtang I. „Gorgassali” von Kartlien heiratete, musste Rashden sie nach Georgien begleiten. Angezogen vom Christentum ließ er sich dort taufen. Nachdem sich die Beziehungen zwischen Kartlien und Persien verschlechtert hatten und Krieg ausbrach, kämpfte Rashden im georgischen Heer. Während einer Schlacht nahe Mtskheta wurde Rashden von den Persern gefangen genommen und vor den Schah geführt, der ihn zur Rückkehr zur Religion der Vorfahren bewegen wollte, was sich als erfolglos erwies, auch unter der Folter. Erlaubt wurde ihm dann, vor dem Sterben noch einmal die ihm Nahestehenden zu besuchen; seine Frau bat ihn, eher das Christentum zu verlassen als seine Kinder als Waisen zurückzulassen, er aber zog es vor, den Tod auf sich zu nehmen. Nahe dem Dorf Zromi, wo das persische Heer lagerte, wurde Rashden mehrere Tage lang grausamen Foltern, abgewechselt von verlockenden Versprechungen, unterzogen und schließlich, weil er standhaft blieb, an ein Kreuz gebunden und wie Sebastian mit zahlreichen Pfeilen durchbohrt.

Rashden wurde so der erste Märtyrer der Georgischen Orthodoxen Kirche. Nach einiger Zeit wurden seine Gebeine auf Weisung von König Wachtang von Zromi in die Kirche des zum Bischofssitz erhobenen Nikozi überführt.

Die Nachrichten über Rashden werden in der Schrift Das Martyrium und die Taten des großen Märtyrers Rashden überliefert.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.02.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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