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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sigirannus

auch: Sigiramnus, Sigirand, Sygirannus, Sigram
französischer Name: Sigiraune, Siran, Cyran

Gedenktag katholisch: 4. Dezember

Name bedeutet: das siegreiche Schild (althochdt.)

Klostergründer, erster Abt in St-Michel-en-Brenne
* ? im Berry in Frankreich
um 657 in St-Michel-en-Brenne bei Châteauroux in Frankreich


Der adlige Sigirannus, Sohn des Grafen Sigilaïc von Tours, der später Bischof der Stadt wurde, studierte in Tours und kam dann an den Hof von Merowingerkönig Chlothar II. Den Plänen seines Vaters, dass er die Tochter eines Adligen heirate, verweigerte er sich und wurde Archidiakon an St. Martin in Tours. Nachdem sein Vater gestorben war, weigerte er sich, das Grafenamt zu übernehmen, gab seinen Besitz an Arme ab und arbeitete mit den Leibeigenen auf den Feldern, weil er von Mitleid mit den mit Staub und Schweiß bedeckten Bauern ergriffen worden war; als Wahnsinniger wurde er deshalb weggesperrt. Nach seiner Freilassung pilgerte er 640 mit dem irischen Bischof Flavius nach Rom. Nach seiner Rückkehr gründete er auf Land, das ihm Chlothar zur Verfügung gestellt hatte, 632 das Kloster Longoret in St-Michel-en-Brenne, wo er bis zu seinem Tod Abt war, und 642 das Kloster Saint-Pierre in Méobecq.

Sigirannus wude im Kloster Longoret - das später nach ihm in Kloster Saint-Cyran umbenannt wurde - bestattet. Seine Lebensgeschichte wurde im 9./10. Jahrhundert - angeblich aufgrund früherer Aufzeichnungen - verfasst. Das Kloster Saint-Cyran wurde 1712 aufgelöst. 1860 kamen Sigirannus' Reliquien von dort ins Kloster Saint-Pierre nach Méobecq, das seit 1975 von Nonnen bewohnt ist, die der schismatischen, von Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft Pius X. nahe stehen.

Kanonisation: Der Erzbischof von Bourges Jean de Sully anerkannte 1269 die Übertragung der Gebeine, was die Seligsprechung bedeutete.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.08.2019

Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Cyran_(saint)
• https://en.wikipedia.org/wiki/Sigiramnus

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.