Ökumenisches Heiligenlexikon

Ubaldesca Taccini

1 Gedenktag katholisch: 28. Mai
gebotener Gedenktag im Malteserorden

Name bedeutet: aus kühnem Gedanke (althochdt. - italien.)

Jungfrau, Mystikerin, Wundertäterin
* 23. Mai 1336 (?) in Calcinaia bei Pisa in Italien
28. Mai 1206 in Pisa in Italien


Bild im Museum Wignacourt in Rabat auf Malta
Bild im Museum Wignacourt in Rabat auf Malta

Ubaldesca Taccini, einziges Kind einfacher Eltern, wurde im Alter von 15 Jahren Nonne im Johanniterorden an der Kirche Santo Sepolcro - zum Heiligen Grab - in Pisa. Sie führte ein streng asketisches Leben, zeichnete sich aus durch ihre Demut und versorgte 55 Jahre lang die Kranken im Ordenshosital, das an der Stelle des heutigen Palazzo Tobler stand.

Damit lebte Ubaldesca in der Zeit, als die Seerepublik Pisa das Mittelmeer dominierte und ihre Bürger einen besonders hohen Lebensstandard genossen, vom Gesellschaftsleben losgelöst und war der von Jesus gepredigten Botschaft von Armut und Entsagung treu. Für ihren Lebensunterhalt und für die Kranken erbat sie Almosen. Schon zu Lebzeiten vollbrachte sie Wunder und sagte den Zeitpunkt ihres Todes voraus, der dann am Trinitatisfest eintrat.

Ubaldesca geweihte Kirche in Paola
Ubaldesca geweihte Kirche in Paola

Ubaldescas wurde in die Kirche Santo Sepolcro in Pisa bestattet. 1587 kam ein Teil der Reliquien auf die Insel Malta, wo 1628 in Paola eine Kirche zu ihren Ehren erbaut wurde. Nachdem die Verehrung in der Kirche Santo Sepolcro in Pisa zum Erliegen gekommen war, wurden die Gebeine 1924 in die Pfarrkirche von Ubaldescas Geburtsort Calcinaia übertragen. Obwohl sie keine Märtyrerin war, wird sie mit einem Palmzweig in der Hand abgebildet.

Patronin von Calcinaia
Attribut: Palm­zweig

Liegefigur in der Pfarrkirche in Calcinaia
Liegefigur in der Pfarrkirche in Calcinaia




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.10.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://it.wikipedia.org/wiki/Ubaldesca_Taccini - abgerufen am 27.10.2022
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/90595 - abgerufen am 27.10.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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