Ökumenisches Heiligenlexikon

April


Die Herkunft des Monatsnamens Aprilis ist ungeklärt, vielleicht stammt er von den Etruskern.

Verbreitet ist der Aprilscherz zum 1. April; die Herkunft des seit Jahrhunderten geübten Brauches ist unklar, Wurzeln des Brauches mögen in einem im alten Rom am 1. April gefeierten Fest zu Ehren der Göttin Venus liegen, bei dem Orgien und mutwillige Streiche abgehalten wurden. Martin Luther deutet in seinen Tischreden den Brauch an, bei Shakespeare gibt es den April fool; in Deutschland ist der Brauch erstmals 1618 belegt. Dabei werden Mitmenschen in den April geschickt, etwa indem man etwas Unsinniges verlangt oder jemanden per Falschmeldung irgendwohin lockt; so werden sie zum April-Ochsen, April-Affen oder April-Esel. Nach christlicher Legende soll Judas Ischariot, der Verräter Jesu, an einem 1. April geboren worden sein oder aber sich per Strick das Leben genommen haben. Auch soll Luzifer an einem 1. April in die Hölle hinabgefahren sein. So gesehen ist dieser Tag ein Unglückstag.

Im Gregorianischen Kalender zählt der April 30 Tage. Der deutsche Name des April ist Ostermond, auch Wandelmonat oder Keim-Mond; französich Avril, italienisch Aprile, spanisch Abril, englisch April; er entspricht dem jüdischen Ijar und dem arabischen Rebi II. In den April fallen die Tierkreiszeichen Widder und Stier. Im katholischen Raum ist der April traditionell der Erlösermonat, weil in ihm in der Regel das Osterfest fefeiert wird.

Bauernregeln: Sprichwörtlich ist die unentschlossene Witterung in diesem Monat, das Aprilwetter.
Bald trüb und rauh, bald licht und mild, / April - des Menschen Ebenbild.
Märzenwinde, Aprilenregen / verheißen im Mai großen Segen.
Bläst der April mit vollen Backen, / gibt's viel zu jäten und zu hacken.
Donner im April / viel Gutes künden will.
Wenn es donnert im April, / dann hat der Reif sein Ziel.
Trockener März und nasser April / sind des Bauern Will'.
Nasser April, blumiger Mai.
April, dein Segen / heißt Sonne und Regen.
Bloß den Hagel, / den häng an den Nagel.

April nass und kalt / wächst das Korn wie im Wald.
Was der März nicht will / holt sich der April.
Was der April nicht mag / steckt der Mai in den Sack.

April zu trocken / lässt Keime stocken.
Ist der April zu schön, / wird im Mai Schnee noch weh'n.
Wenn im April schon Maikäfer fliegen, / bleiben sie oft im Schmutze liegen.
Ist der April zu gut, / schneit's dem Schäfer auf den Hut.
Ist der April mild und fein, / wird Maien um so wilder sein.
Heller Mond im April / schadet den Blüten viel.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.10.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
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