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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

3. November

1. † am Donnerstag, dem 3. November 1639, entschlief in Lima, Peru, der heilige Ordensmann Martino de Porres, Dominikaner, der, aus einem weißen Vater, einem edlen Katalanen, und einer schwarzen Mutter, einer Sklavin, geboren, schon von Kindheit an, wenn auch eingeschüchtert als uneheliches Kind und Mestize, eine Apothekerlehre machte, die ihm, als er 22-jährig als Drittordensmitglied der Dominikaner in Lima angenommen, sehr zustatten kam, als er Armen und Kranken Medikamente verabreichte; er war auch groß im Fasten, Büßen und hingebungsvollen Beten; er hat ein anspruchsloses Leben geführt, das aber durchglüht war von seiner großen Liebe.

2. † an einem 3. November, wurden in Caesarea in Kappadokien, Eskikaisarje, zu Blutzeugen, die heiligen Märtyrer Germanus, Theophilos und Cyrillus. Nach der Überlieferung waren es drei Gefährten des Märtyrers Caesarius und fiel ihr Martyrium in die Zeit der decischen Verfolgung um 250.

3. † an einem 3. November um 300, wurde in Agrigent auf Sizilien, der heilige Bischof Libertinus zum Märtyrer.

4. † an einem 3. November um 285 entschlief im Gebiet Lauraguais bei Narbonne der heilige Papulus, der auch als Märtyrer gilt, der ein Mitarbeiter des heiligen Saturninus von Toulouse (29. November, um 250/2) war. Auch er war nach der Überlieferung ein Priester und Glaubensbote aus dem Rom des 1. Jahrhundert

5. † an einem 3. November um 304 wurden in Viterbo der heilige Priester Valentinus und der heilige Diakon Hilarius zu Märtyrern. Nach der Überlieferung wurden sie, mit einem Stein um den Hals, im Tiber versenkt, aber trieben über dem Wasser, dann wurden sie enthauptet.

6. † an einem 3. November um 597 entschlief in der Bretagne der heilige Abt Guénael, erzogen in der Abtei Landévennec im Finistère, wo er 511 als Mönch eintrat und 532 dem verstorbenen Abt Guénolé nachfolgte. 539 trat er als Abt zurück und begab sich mit elf Mönchen nach Irland um dort nach der Art der irischen Mönche nach der Regel des heiligen Colum Cille (9. Juni, um 597/6) auf der Insel Jona zu leben. Nach 34 Jahren kehrte er zurück, aber gründete ein neues Kloster bei Lorient im Marbihan. Seine Mutter Lavena wird am selben Tag als Heilige mit verehrt.

7. † an einem 3. November im 7. Jahrhundert entschlief in Rom die heilige Silvia, die heilige Mutter Gregor des Großen (12. März 604/6).

8. † am Samstag, dem 3. November 753, entschlief in Hornbach bei Straßburg der heilige Abtbischof Pirmin, Perminius, ein gebürtiger Spanier, der erzogen war auf der Reichenau, auch Wanderbischof unter Alemannen und Bajuvaren, der mehrere Benediktiner-Klöster gegründet hat und ein Buch de catechizandis rudibus, wie einfache Menschen in den Glauben eingeführt werden, hinterlassen hat; er entschlief in seiner Gründung Hornbach, Diözese Metz.

9. † am Mittwoch, dem 3. November 846, entschlief in Antidium in Bithynien der heilige Mönch Joannikios, 96 J., der als Junge ein Schweinehirt, 19-jährig in die kaiserliche Garde eintrat, nach 20-jährigem Militärdienst, 40-jährig Einsiedler wurde und an den Abhängen des Olymp in Bithynien, die Angewohnheit hatte, sein Beten zu begleiten mit dem Stoßgebet Meine Hoffnung ist Gott, meine Zuflucht Christus, mein Beschützer Heilige Geist. Er kämpfte sanft und effizient gegen die Bilderstürmer.

10. † an einem 3. November um 1150, entschlief in Baelen, Belgien, die heilige Jungfrau Odrada.

11. † am Montag, dem 3. November 1035, entschlief in Urgell in Katalonien der heilige Bischof Ermengaudius aus der berühmten Familie derer, die ihr Land aus der Sklaverei der Mauren zu befreien sich bemühten, auch indem er eigenhändig eine Brücke zu bauen unternahm, aber während der Bauarbeiten sein Kopf von einem herabfallenden Stein zermalmt wurde.

12. † am Montag, dem 3. November 1130, entschlief im Gebiet der Marer in den Abruzzen, der heilige Bischof Berardus, der die Simonie auszurotten, die Lebensführung der KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. zu verbessern, die Armen zu unterstützen, eifrig bemüht war.

13. † am Donnerstag, dem 3. November 1211, entschlief in Cudot bei Sens die selige Jungfrau Alpais, 55 J., eine Hirtin, die als Kind oft verprügelt und alleingelassen wurde, 20-jährig an Lepra erkrankte, als Rekluse ein freiwilliges Büßerleben führte, auf die Fürsprache der Muttergottes ganz geheilt wurde, vielen Ratsuchenden helfen konnte und jahrelang nur von der heiligen Kommunion lebte. Über ihrem Grab wurde das Priorat Cudot errichtet. Sie wurde 1874 seliggesprochen.

14. † am Dienstag, dem 3. November 1226, entschlief in der Nähe des Klosters Fischingen im Thurgau in der Schweiz die heilige Rekluse Idda, Ida, von Toggenburg.

15. † am Samstag, dem 3. November 1319, entschlief in Rimini der selige Simon Balacchi aus dem Predigerorden, der ein Leben führte, das ganz dem Dienst für das Wohl der Brüder, in Buße und Gebet, geführt hat.

16. † am Samstag dem 3. November 1584, entschlief in Mailand der heilige Karl Borromäus, 46 J., dessen Geburtstag für die Ewigkeit zwar heute, aber dessen Gedenktag morgen ist. Er wurde geboren in Arona am Lago Maggiore und genoss das Leben eines jungen sehr reichen Adligen. Er studierte die Rechte in Pavia. Als er 23 Jahre alt war, starb plötzlich sein älterer Bruder Federigo und er sollte die Rolle des Familienoberhauptes übernehmen; aber sein Onkel, Papst Pius IV. erwählte ihn 1559 zu seinem Geheimsekretär, ernannte ihn am 31. Januar 1560 zum Kardinal und am darauffolgenden 7. Februar zum Administrator des Erzbistums Mailand, behielt ihn aber als Sekretär bei sich in Rom. Am 17. Juli 1563 empfing er die Priesterweihe und am folgenden 7. Dezember, dem Fest des heiligen Ambrosius (im Jahr 374 der Tag seiner Bischofsweihe in Mailand) die Bischofsweihe. Im September 1565 übersiedelte er von Rom nach Mailand und führte mustergültig und zügig die Beschlüsse des Konzils von Trient zur Kirchenreform durch. Die 1582 im Druck erschienenen Acta Ecclesiae Mediolenensis fanden in sehr vielen Bistümern tatkräftige Bischöfe zur Durchführung der katholischen Reform. 1576 wurde Mailand von der Pest befallen und der Bischof gab persönlich das Beispiel des tapferen und liebevollen Krankenpflegers. Er wurde schon 1610 heiliggesprochen. Noch bekannter als das von ihm errichtete tridentinische Priesterseminar wurden die sich über fast alle Pfarreien ausbreitenden Borromäus-Büchereien, in denen für jeden ein reiche Fülle an guten Büchern zum Ausleihen angeboten werden.

17. † am Samstag, dem 3. November 1860, wurde nahe der Festung Xa Doai, in Tunquin, enthauptet der heilige Priester und Märtyrer Pierre François Néron, 42 J., von der Société des Missions Etragères de Paris, der in einen Felsspalt hinab gestoßen ohne Nahrung mehrere Wochen überlebt hat und schließlich, unter Kaiser Tu Duc, enthauptet worden ist.
Siehe auch 24. November, 1/91

Graz-Seckau: Viktorin, Bischof von Pettau: 2. November/2
Basel, St. Gallen: Idda von Toggenburg, Reklusin: 15


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 27.09.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.