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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hinweise zu Stadlers »Heiligen-Lexikon« Abkürzungen

Felix III. (II.)


S. Felix III. Papa (25. Febr.) Dieser hl. Papst, Felix, ein Römer von Geburt, kam am 6. März 483, als Nachfolger des hl. Simplicius und als der 48. Papst, auf den heil. Stuhl Petri, den er bis 492 inne hatte, zur Zeit als Odoaker König von Italien war, und die Ostgothen erobernd in Italien einzogen. Er ist der dritte dieses Namens, nach Einigen aber der zweite, indem sie den hl. Felix II., welcher vom J. 355-358 als Stellvertreter des verbannten Papstes Liberius (352-366) regierte, nicht zählen, weil sein Amtsantritt ungesetzlich gewesen sei, während doch sein Name am 29. Juli im Mart. Rom. steht (s. S. Felix156). Unser hl. Felix III. war früher verheirathet und ist nach dem Mart. Rom. der Urältervater (atavus) des hl. Papstes Gregorius I. (des Großen). Während seiner Regierungszeit wurde die Kirche von inneren und äußeren Unruhen bedrängt. In Constantinopel machte der Patriarch Akacius mit den Eutychianern gemeinschaftliche Sache. Schon früher hatte derselbe den Bischof Johannes Talaja von Alexandria verfolgt, welcher sich dann an den römischen Stuhl um Hilfe wendete. Felix sandte die Bischöfe Vitalis und Misenus als seine Bevollmächtigten nach Constantinopel, um von dem Kaiser Zeno zu verlangen, daß der eingedrungene Petrus Mongus von Alexandria entsetzt, die SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Chalcedon anerkannt, und Akacius zur Rechtfertigung wegen der ihm zur Last gelegten Verbrechen nach Rom geschickt werde. Bei ihrer Ankunft suchte man die Bevollmächtigten zuerst durch Drohungen, und als diese fruchtlos blieben, durch Schmeicheleien, Geschenke und Versprechungen für die Sache des Akacius und Petrus zu gewinnen. Das Letztere half, und die Gesandten des Papstes traten mit den Angeklagten in kirchliche Gemeinschaft, nachdem man ihnen die eidliche Versicherung gegeben, die ganze Angelegenheit zur endgiltigen Entscheidung dem päpstlichen Stuhle unterbreiten zu wollen. Nach ihrer Zurückkunft hielt Felix eine SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. , welcher 67 Bischöfe beiwohnten, und auf welcher Petrus Mongus und Akacius sammt den Gesandten aus der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen wurden. Das beugte aber den Akacius nicht; in seinem Uebermuth vertrieb er den Patriarchen Calendio von Antiochia, und ließ den schon zweimal vertriebenen Petrus Fullo wieder einsetzen. Da hielt Felix eine zweite SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. , welche den unrechtmäßigen Patriarchen Petrus Fullo mit dem Banne belegte. Kaiser Zeno wurde davon mittelst Schreiben benachrichtigt mit dem Ansuchen, den Gebannten von seinem Sitze zu vertreiben. Zum Glücke lebten diese kirchlichen Unruhestifter nicht mehr lange, so daß diese erste Trennung der morgen- und abendländischen Kirche im Jahr 519 unter dem hl. Papste Hormisdas wieder ausgeglichen werden konnte. - Das sogenannte Henotikon 1 wurde, wie früher schon von dem hl. Papst Simplicius, so auch von unserem hl. Papst Felix mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen, und auf den Beschlüssen der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Chalcedon über die zwei Naturen Christi unerschütterlich bestanden. Von außen wurde die Kirche Gottes unter des hl. Papstes Regierung besonders durch den Vandalenkönig Hunerich beunruhigt, der eine blutige Verfolgung der Katholiken begann, die aber glücklicherweise nicht von langer Dauer war, weil schon im J. 484 sein Tod erfolgte, und sein Nachfolger, der friedliebende Gundamund, in solch blutige Fußstapfen nicht treten wollte. Da die in der Verfolgung Abgefallenen nach eingetretenem Frieden Wiederaufnahme in die Kirche begehrten, sammelte, Felix im J. 487 abermals eine Zahl von 38 Bischöfen um sich, um die Bedingungen der Aufnahme festzusetzen. Endlich nahte des Heiligen Ende, das ihn nach neunjährigem Pontificate am 25. Febr. 492 erreichte. Seine Ruhestätte fand er in der Basilika des hl. Paulus. Von ihm sind 16 ächte Briefe und mehrere Abhandlungen auf uns gekommen. Im Mart. Rom., wo sein Name ebenfalls am 25. Febr. sich findet, wird er auch als Felix der Dritte bezeichnet. (III. 502.)

1 enotikon = Vereinigungs-Edict, welches im J. 482 von Kaiser Zeno auf Betreiben des Patriarchen Akacius erlassen wurde und eine Vereinigung der Katholiken und Monophysiten, resp. der in Alexandria getrennten Parteien, unter dem gemeinschaftlichen Patriarchen Petrus Mongus erzwingen wollte.




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zuletzt aktualisiert am 20.10.2018
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