Ökumenisches Heiligenlexikon

Anna von Schlüsselberg

1 Gedenktag katholisch: 8. April

Name bedeutet: die Begnadete (hebr.)

Äbtissin in
* auf der Burg Schlüselberg nahe Waischenfeld bei Bayreuth in Bayern
1379 in Schlüsselau, Ortsteil von Frensdorf bei Bamberg in Bayern


Anna, Tochter von Tochter von Konrad II. und Lukardis und Baronin aus dem Adelsgeschlecht auf der Burg Schlüselberg, wurde 1339 die zweite Äbtissin des 1280 von ihrem Großvater Konrad I. von Schlüsselberg gegründeten Klosters der Zisterzienserinnen an der heutigen Wallfahrtskirche Schmerzhafte Dreifaltigkeit in Schlüsselau. Nachdem mit ihrem Vater 1347 der letzte männliche Schlüsselberger im Kampf gegen den Burggrafen von Nürnberg und die Bischöfe von Bamberg und Würzburg gefallen war, verhalf Anna mit ihrem Erbe ihrem Kloster zu weiterem Grundbesitz, ließ die Klosterkirche fertigstellen und erhielt 1356 von Kaiser Karl IV. einen Schutzbrief. Anna verhalf ihrem Kloster so zu einer tragfähigen wirtschaftlichen Grundlage und dauerhafter Rechtssicherheit.

Das Kloster Schlüsselau wurde 1525 im Bauernkrieg durch einen Brand zerstört. Nachdem es 1528 wieder aufgebaut worden war, wurde das Kloster 1553 in der Reformation erneut zerstört.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD

Euro    Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon


Seite zum Ausdruck optimiert Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Gerhard von Villamagna
Gallus
Desiderius von Auxerre


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.03.2026

Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_von_Schl%C3%BCsselberg - abgerufen am 10.03.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Schl%C3%BCsselau - abgerufen am 10.03.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.