Ökumenisches Heiligenlexikon

Benedicta und Felicitas

2 Gedenktag katholisch: 2. März
Übertragung der Gebeine

Name bedeutet: B: die Gesegnete (latein.)
F: das Glück (latein.)

Märtyrerinen
um 304 (?) oder um 451 in Köln in Nordrhein-Westfalen


Benedicta und Felicitas gelten als Gefährtinnen der Ursula von Köln. An einem 2. März wurden ihre Gebeine übertragen, jene von Benedicta ins 1125 gegründete damalige Kloster Vicogne in Vicoigne - einem Ortsteil von Raismes - bei Valenciennes, die von Felicitas ins ehemalige Kloster in Marchiennes.

Das Kloster Vicogne wurde 1792 in der Französischen Revolution aufgehoben und ist heute spurlos verschwunden. Das Kloster in Marchiennes wurde im 9. und nochmals im 10. Jahrhundert von den Normannen zerstört. 1024 wurde die Benediktinerregel eingeführt und das Kloster reines Männerkloster; es wurde eine der wichtigsten Abteien in Nordfrankreich. In der Französischen Revolution wurden die letzten 40 Mönche 1791 vertrieben.



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.05.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_de_Vicognee - abgerufen am 15.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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