Ökumenisches Heiligenlexikon

Stephan von Warasdin

auch: von Ungarn

1 Gedenktag katholisch: 22. April

Name bedeutet: die Krone (latein.)

Ordensmann, Märtyrer
* in Varasd / Warasdin / Varaždin in Kroatien
22. April 1334 in Sarai, heute Ruinen bei Tambovka im Oblast Astrachan in Russland


Stephan war Franziskaner-Minorit. Er kam nach Oradea - deutsch: Großwardein, ungarisch: Nagyvárad - in Rumänien und von dort als Missionar nach Sarai, der Hauptstadt der mongolischen Goldenen Horde. Dort wurde er verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, aber es gelang ihm die Flucht. Aus Furcht vor dem Martyrium schwor er dann dem katholischen Glauben ab und konvertierte zum Islam, bereute aber bald schon diesen Glaubensabfall, kehrte zum Christenglauben zurück und sagte sich öffentlich vom Islam los. Weil im Islam Konversion verboten ist, wurde er zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Wie durch ein Wunder verschonten ihn die Flammen, deshalb wurde er mit dem Schwert getötet und gesteinigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.08.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/93672 - abgerufen am 30.08.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.