Gedenktag katholisch: 2. Februar |
Name bedeutet: der edle Kühne (althochdt.) |
Hofbeamter, (Märtyrer)
† um 650 in Périgueux
(?) in Frankreich |
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Der fränkische Adlige Adalbald, Enkel von Gertrud
von Brabant, wirkte am Hof der Merowingerkönige Dagobert I. und Chlodwig II.
Er heiratete um 635 Richtrudis,
die er auf einem Feldzug Dagoberts gegen die Gascogne
kennengelernt hatte. Das Ehepaar vertraute sich der geistlichen Führung
durch Amandus von Maastricht an,
die vier Kinder Adalsind, == Chlotsind,
== Eusebia und == Maurontus wurden später ebenfalls als Heilige verehrt.
Adalbald wurde der Überlieferung nach auf einer weiteren Reise in die
Gascogne von missgünstigen Verwandten seiner Frau in Périgueux
ermordet, deshalb gilt er als Märtyrer. Sein Leichnam wurde in das von
Amandus gegründete Kloster nach Elnone -
das heutige St-Amand-les-Eaux
- überführt.
Quellen:
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen,
bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• Lexikon des Mittelalters. J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000
• http://www.nordmag.fr/nord_pas_de_calais/saint_amand/saint_amand.htm
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des
Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger.
Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993