Gedenktag katholisch: 15. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden |
Name bedeutet: der Mannhafte (griech.) |
Ordensmann, Priester
* um 1375 in Saint-Maximin, heute St-Maximin-la-Sainte-Baume
in Frankreich
† 15. Mai 1450 in Aix-en-Provence
in Frankreich |
|
|
Als Jugendlicher hörte Andreas Predigten von Vinzenz
Ferrer. Er trat dann ins Dominikanerkloster
Sainte Maria Magdalena
in St-Maximin
ein, das als Wallfahrtsort bekannt war.
Er wurde Priester, dann Prior und vollendete den Kreuzgang des Klosters. In den
Konventen erreichte er zeitgenössischem Zeugnis zufolge mehr durch seine
Güte und das Beispiel seiner Tugend als durch ungeduldige Anordnungen
. Nach
einem Studium der Freien Künste lehrte er Theologie in Montpellier,
Paris
und Avignon.
Als 1415 in Aix-en-Provence
die Pest ausbrach, pflegte er aufopferungsvoll die Kranken. Seine künstlerische
Begabung machte Andreas zu einem berühmten Buch-Illustratoren.
Kanonisation:
Der Kult wurde am 19. August 1902 durch Papst Leo XIII. genehmigt.
Quellen:
•
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XX, Nordhausen 2002