Ökumenisches Heiligenlexikon

Arsacius von Mailand

Gedenktag katholisch: 12. November
     nicht gebotener Gedenktag in und um Ilmmünster in Bayern
     in München-Freising: Übertragung der Gebeine: 17. Juni
Gedenktag orthodox: 12. November
Name bedeutet: aus der parthischen Königsfamilie der Arsaziden (latein.)
Bischof von Mailand, Märtyrer
lebte um 400 (oder im 6. Jahrhundert) in Mailand in Italien
Kartenskizze

Arsacius war wohl Bischof von Mailand; der Überlieferung nach war er Schüler und Nachfolger von Ambrosius und starb als Märtyrer.

Reliquien von Arsacius wurden um 766 von Rom nach Ilmmünster bei Freising gebracht, als dort ein Benediktinerkloster entstand als Filiale von Tegernsee. Anfang des 10. Jahrhunderts wurde das Kloster Ilmmünster säkularisiert. Um 1200 wurde der heutige Kirchenbau errichtet und Arsacius geweiht. 1495 wurden die Gebeine in die Frauenkirche nach München überführt, 1846 kamen sie wieder nach Ilmmünster zurück.

Arsacius' Legende stammt aus dem 13. Jahrhundert.





Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• http://www.erzbistum-muenchen.de/EMF104/EMF010312.asp
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999


W3C