|
|
Ruine des Klosters in St-Omer mit Statue
Bertin bereitete sich schon in jungen Jahren in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains - auf die Missionstätigkeit vor. Um 638 zog er mit zwei Gefährten in den Norden Frankreichs, um seinem Verwandten, dem Bischof Audomar von Thérouanne, bei der Glaubensverbreitung zu helfen. In der rauhen, sumpfigen Gegend um Calais entstand nach entbehrungsreicher Vorarbeit ein Benediktinerkloster, bald darauf wegen des großen Zulaufs ein weiteres im heutigen St-Omer, dessen Abt Bertin 659 wurde.
Im Mittelalter stand das Kloster in St-Omer in hoher Blüte, seine Kirche war ein herausragendes Bauwerk der Gotik des 14. Jahrhunderts. 1791 wurde das Kloster aufgelöst und verfiel, die Steine wurden zum Bau des Rathauses verwendet.
Simon Marmion: Szenen aus dem Leben von Bertin, Altar (Ausschnitt), 1459, früher
im Kloster in St-Omer,
heute in den Staatlichen Museen in Berlin.
Von links: Klostergründer Guillaume Fillastre, Bischof von Tours;
Bertins Geburt; Bertin wird in den Benediktinerorden
aufgenommen; Bertin kommt als Pilger nach Thérouane;
der Bau des neuen Klosters. ![]()
Simon Marmion: Szenen aus dem Leben von Bertin, Altar (Ausschnitt), 1459, früher
im Kloster in St-Omer,
heute in den Staatlichen Museen in Berlin.
Von links: Bertin trennt Wein von Wasser im gleichen Fass; der Konvent bezieht
das Kloster; vier Mönche legen ihr Gelübde ab; Bertin widersteht der Versuchung
in Gestalt einer Frau; Bertins Tod. ![]()
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||