Gedenktag katholisch: 8. Mai
Name bedeutet: die Leuchtende (latein.)
Clara Fey, Tochter eines Fabrikanten, besuchte die Töchterschule in ihrer
Heimatstadt,
wo ihre Lehrerin Luise Hensel ihr religiöses und caritatives Engagement weckte.
1837 gründete Clara Fey in Aachen eine Schule für verwahrloste Mädchen und widmete
aich ab 1844 zusammen mit Gefährtinnen ausschließlich diesen Kindern. 1848 rief sie
die Kongregation der Schwestern vom Armen Kinde Jesu
zur Erziehung und Unterweisung armer Kinder ins Leben, die sie als Generaloberin leitete.
Kinderhorte und Waisenhäuser entstanden, dazu Heimstätten für Beamtinnen und
Ausbildungsstätten für schulentlassene Mädchen. 1863 gab es schon 19 Häuser des
Ordens. Im Kulturkampf musste Clara ihre Niederlassungen und das Mutterhaus
auflösen, letzteres wurde über die Grenze nach Simpelveld
in den Niederlanden verlegen.
Clara Fey starb im Ruf der Heiligkeit. Die Genossenschaft mit heute etwa 2000 Mitgliedern hat ihr Mutterhaus noch immer in Simpelveld.
Kanonisation:
Der Seligsprechungsprozess wurde 1916 auf diözesaner Ebene, 1958 beim Vatikan
eingeleitet.
Die
Schwestern vom armen Kinde Jesus haben eine sehr informative und gut gemachte
Homepage zur Geschichte
und zum Wirken der Kongregation - auch in Englisch, Spanisch und Französisch
- und stellen auch das
Leben von Clara Fey dar.
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