Gedenktag evangelisch: 11. Januar |
Name bedeutet: der Entschlossene (althochdt.) |
Herzog von Braunschweig-Lüneburg
* 26. Juni 1497 in Uelzen
in Niedersachsen
† 11. Januar 1546 in Celle
in Niedersachsen |
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Kupferstich von P. Troschel, 17. Jahrhundert 
Ernst war ein Neffe von Friedrich
dem Weisen. Er erhielt ab 1512 seine Ausbildung an der Universität in
Wittenberg
und wurde dort von Martin Luthers
Lehre sehr geprägt. 1520 übernahm er - zunächst gemeinsam mit seinem älteren
Bruder Otto - in Celle
die Regierung für das Fürstentum Lüneburg.
Er förderte die Reformation und setzte sich in seinem Land und in den
Nachbarländern für die Durchführung der Reformation ein. Als Herzog von Lüneburg
unterschrieb er die Protestation von Speyer
und das Augsburger Bekenntnis.
Ab 1527 griff Herzog Ernst mit seinem Artikelbuch
selbst in die Kirchenlehre
des Fürstentums ein, er nahm Visitationen vor, dabei sollten alle kirchlichen
Einrichtungen zum neuen Glauben geführt werden.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Quellen:
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