Name bedeutet: der Glückliche (latein.)
Giuseppe Maria Franciosi di Antrodoco (?): Felix (links) und ein Augustiner
vor dem Kruzifix, 1671, im Kloster
San Felice bei Giano 
Felix wird in einem Text, der aus dem Benediktinerkloster Farfa bei Fara in Sabina nahe Rieti stammt und im 10. Jahrhundert verfasst wurde, genannt als Bischof, dessen Gebeine von treuen Anhängern nach seinem Tod gesammelt und an den damals Castricianum genannten Ort - das heutige Giano in Umbrien - gebracht wurden. Dort wurden sie an der Stelle des späteren, nach ihm benannten Klosters San Felice bestattet.
Der Text erwähnt auch das Kloster, das an dieser Stelle schon 950 als Benediktinerkloster bestanden habe; die Grundlage dieser Überlieferung ist unbekannt, aber archäologische Befunde legen ein Kloster und die Verehrung von Felix an diesem Ort schon um jene Zeit nahe.
Um 1450 wurde das Kloster San Felice den Augustinern übergeben, 815 gründete Kaspar del Bufalo dort den Sanguinisten-Orden.
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