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Johannes war Priester und Ratgeber des Patriarchen Timotheos I., dessen
Nachfolger er 518 wurde. Auf der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
in Konstantinopel
von 518 wurde er zum ersten Mal in der Kirchengeschichte mit dem Titel ökumenischer Patriarch
angeredet. In der Zeit zwischen dieser Synode und März 519 erfolgten
Verhandlungen zur Aufhebung der 484/485 erfolgten Spaltung zwischen dem Papst
von Rom und dem Patriarchat von Konstantinopel. Die Basis bildete ein Schreiben
von Papst Hormisdas aus dem Jahr
515, das von Johannes mit leichten Veränderungen 519 angenommen wurde. Er
betonte die Einheit der Kirchen des alten und neuen Rom, hob die Verbindlichkeit
der Entscheidungen der seitherigen vier Ökumenischen Konzile
in bezug auf Glaube und Verfassung der Kirche hervor und verdammte den
Nestorianismus,Eutyches mit
seinem Monophysitismus und
Dioskur.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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