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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kunigunde von Rapperswil

auch: von Eichsel

Gedenktag katholisch: 16. Juni

Name bedeutet: die Kämpferin für ihre Sippe (althochdt.)

Jungfrau
† Anfang des 4. Jahrhunderts (?) in Rapperswil in der Schweiz
oder in Eichsel - heute Stadtteil von Rheinfelden in Baden

Kunigunde war der Überlieferung nach eine der Begleiterinnen der Ursula, bei deren Wallfahrt nach Rom. Auf dem Rückweg wurden demnach Kunigunde, Mechtund, Wigbrand und Chrischona in Rapperswil krank und starben alsbald.

Schloss Rapperswil, rechts die Stadtpfarrkirche St. Johann, beide Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut

Schloss Rapperswil, rechts die Stadtpfarrkirche St. Johann, beide Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut

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Am 16. Juni 1504 wurden Kunigundes Gebeine zusammen mit denen von Mechtund, Wigbrand in Eichsel - heute Stadtteil von Rheinfelden in Baden - erhoben, ihr Grab dort ist bis heute Ziel von Wallfahrten, an ihrem Gedenktag findet dort eine Reliquienprozession statt.

Patronin der Blinden und Lahmen



Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999