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Büstenreliquiar, 1506, in der Wallfahrtskirche
St. Landelin in Ettenheimmünster

Landelin war der Legende nach Königssohn, der seine Heimat verließ, um ein Einsiedlerleben zu führen. Er kam in die Ortenau in Baden, wo er einige Zeit bei einem Mann namens Edulph lebte, sich dann aber tiefer in die Einsamkeit des Waldes bei Ettenheimmünster zurückzog. Graf Gisiko hielt Landelin für einen Zauberer und ließ ihn durch seine Jäger überfallen und enthaupten.
Edulph mit Frau und Töchtern bestatteten Landelin an dem später Münchweier genannten Ort nahe Ettenheimmünster, wo später eine vielbesuchte Wallfahrtskirche errichtet wurde.
Die Überlieferung über die Quellen
des heiligen Landelin zu Ettenheimmünster gibt es online bei sagen.at.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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