Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria-Theresia de Soubiran La Louvière
französischer Name: Marie-Thérèse
Taufname: Sophie-Thérèse-Augustine

Gedenktag katholisch: 7. Juni

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
T: von der Insel Thera (der heutigen Insel Santorin) stammend (griech.)

Ordensgründerin
* 16. Mai 1834 in Castelnaudary im Département Aude in Frankreich
† 7. Juni 1889 in Paris in Frankreich

Kartenskizze

Im Alter von 14 Jahren gelobte Sophie-Thérèse-Augustine de Soubiran La Louvière ewige Jungfräulichkeit, im Alter von 21 Jahren gründete sie in ihrem Heimatort Castelnaudary eine Frauengemeinschft zum klösterlichen Leben, die 1864 unter dem Einfluss von Jesuiten in die Kongregation Société de Marie Auxiliatrice, die Gemeinschaft der immerwährend helfenden Maria umgeformt wurde und die sich der Betreuung gefährdeter Mädchen widmete. Marie-Thérèse, so ihr Ordensname,wurde die erste Generaloberin. 1868 wurde die Kongregation vom Papst anerkannt.

1873 musste Marie-Thérèse aufgrund von Verleumdungen vom Leitungsamt zurücktreten; sie schloss sich 1877 den Soeurs de Notre-Dame de la Charité, den Schwestern unserer Frauen von der Liebe in Paris an, wo sie unter dem Ordensnamen Marie du Sacré-Coeur enttäuscht bis zum Tod lebte.

Kanonisation: Am 20. Oktober 1946 wurde Marie-Thérèse von Papst Pius XII. seliggesprochen.

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000