|
|
Francisco de Zurbarán: Paula und Eustochia
mit Hieronymus, um 1640 / 1650,
National Gallery of Art in Washington
![]()
Paula war Witwe und Mutter von fünf Kindern. Solange ihr Mann lebte, schätzte sie Reichtum und Luxus, am Tod ihres Mannes aber zerbrach ihr bisheriges Weltbild. Sie verwandelte ihren Palast in eine klösterliche Gemeinschaft und setzte ihr Vermögen ein für die Pflege Kranker und Armer. 385 verließ sie zusammen mit ihrer Tochter Eustochia Rom und begab sich in den Osten als eine der zahlreichen Frauen von Rom, die von Hieronymus während dessen Aufenthalt in ihrer Stadt derart fasziniert waren, dass sie ihm nach seinem Weggang nach Israel folgten.
In Bethlehem
traf sie 386 Hieronymus wieder, ließ sich dort nieder
und baute eine Pilgerherberge, ein Frauen- und ein Männerkloster, in dem dann auch
Hieronymus und seine Freunde lebten. Ihr Wunsch, arm wie eine Bettlerin
zu sterben,
erfüllte sich. Bischöfe trugen die aufgebahrte Leiche in die Kirche. Während einer ganzen
Woche erklangen in der Kirche die Trauergesänge.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||